Wirkungsvolle Mailings in 5 Schritten

Mailings Schritt für Schritt vorbereiten

Im Laufe des Jahres gibt es verschiedene Anlässe, um mit Ihren Kunden in den Dialog zu treten. Der Postweg ist und bleibt ein wichtiger Kanal. Mit unseren 5 Schritten wird Ihr nächstes Mailing und das Ihrer Absatzpartner noch erfolgreicher.

Die folgenden Punkte führen Sie Schritt für Schritt durch die Konzeption Ihres nächsten Mailings. Unabhängig davon, ob zentral gesteuert oder für bzw. gemeinsam mit Ihren Absatzpartnern gestaltet. So vergessen Sie nichts.

1. Ziele für Ihr Mailing

Fragen Sie sich zuallererst, was Sie bzw. Ihre Absatzpartner erreichen möchten.

  • Umsatz erhöhen
  • neue Kunden finden
  • Kunden binden/Kundenkontakt pflegen
  • ehemalige/inaktive Kunden aktivieren
  • informieren im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel über das Jubiläum des Unternehmens

Tipp: Formulieren Sie Ihr Ziel möglichst konkret.

Zum Beispiel: Sie möchten von 5% der Kunden aus dem letzten Monat Feedback zu deren Auftrag erhalten.

Anhand dieses Beispiels erkennen Sie, dass es nicht nur um einen direkten Verkauf, sondern auch um den reinen Dialog mit dem Kunden gehen kann.

2. Wer bekommt Ihr Mailing?

Beantworten Sie zuerst die Frage: Wer müsste angesprochen werden, um das Ziel zu erreichen?

Danach ergeben sich weitere Fragen, die Sie in der Planungsphase beantworten sollten:

  • Welche Adressen brauchen Sie bzw. Ihre Absatzpartner?
  • Welche Themen/Argumente sind für die Empfänger relevant/ausschlaggebend?
  • Wie muss das Mailing aussehen, damit es von den Empfängern gelesen wird?
mailings richtig erstellen was muss ich beachten
Stimmen die Adressen? Dann kommt das Mailing überall an…

3. Das Angebot für Ihr Mailing bestimmen

Jetzt kommt es darauf an, den Leser inhaltlich richtig und überzeugend anzusprechen. Was ist das Problem des Empfängers und welche Lösung bieten Sie als Marke oder Ihre Absatzpartner vor Ort an?

Konzentrieren Sie sich auf maximal drei Aspekte und fragen Sie sich, was der Nutzen Ihres Produktes/Ihrer Dienstleistung für den Empfänger ist.

Tipp: Ein Nutzen beantwortet die Frage des Empfängers: Was habe ich davon, wenn ich auf das Mailing reagiere?

Zum Beispiel: Eine neue Heizung ist an sich kein Nutzen. Der passende Nutzen könnte sein: Sie sparen bares Geld bei den Heizkosten und erfüllen  sich davon persönliche Träume.

Vergessen Sie bitte nicht, dass ein Mailing nur dann glaubwürdig ist und funktioniert, wenn die Botschaft zum Absender (zu Ihnen bzw. Ihren Absatzpartnern) passt.

Wenn Sie gemeinsam mit Ihren Partnern vor Ort werben möchten, beziehen Sie bei der Konzeption deren Marktkenntnis mit ein. Oder überlassen sie die Angebotsgestaltung vollständig Ihren Partnern. Diese wissen im Zweifel am besten, mit welchen Angeboten sie die Empfänger vor Ort begeistern.

4. Gestaltung für Ihr Mailing

Es gilt das Prinzip: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

  • Optik: Was gefällt der Zielgruppe? Schrill, konservativ, witzig….
  • Tonalität: Wie ist die Ansprach der Zielgruppe? Laut, leise, bedacht, frech…
  • Text: Nach der KISS-Formel (Keep it short and simple)
  • Personalisierung: An welchen Stellen wird der Empfänger persönlich angesprochen?
  • Aufforderung (Call-to-Action): Was sollen die Empfänger konkret tun? D.h. auf welche Art und Weise sollen sie reagieren? Hier gilt: Einfach, korrekt und übersichtlich.
  • Kontaktdaten: Welche Informationen benötigen die Empfänger, damit sie reagieren können?

Wenn Sie einen geschlossenen Umschlag versenden, hilft es manchmal, dort den Nutzen des Angebots bereits anzukündigen.

Tipp: Bilder sagen mehr als tausend Worte. Planen Sie daher genügend Raum für Bilder ein.

Je stärker sie Ihre Empfänger emotional erreichen, umso wahrscheinlicher ist einer Reaktion. Vorsicht mit Provokationen. Negative Gefühle sind zwar sehr stark, führen aber im schlimmsten Fall zu Ablehnung.

5. Erfolgsmessung und Datenpflege

Die schönste Mailingaktion hat keinen Erfolg, wenn Rückläufer (Kundenanfragen) unbeantwortet bleiben.

Um den Erfolg eines Mailings abzusichern, ist es wichtig, alle Beteiligten entsprechend vorzubereiten.

Tipp: Denken Sie daran, dass Ihre Hotline oder die Ihrer Absatzpartner im Aktionszeitraum ggf. stärker oder zu einer Zeit besetzt wird, die für die Empfänger des Mailings passt. Angeforderte Unterlagen / Produkte sollten vorrätig sein.

Gutscheine und Aktionscodes helfen Ihnen und Ihren Absatzpartnern zu bewerten, ob eine Reaktion aus dem Mailing resultiert. (Am Telefon erhalten Sie Informationen durch freundliche Rückfrage.)

Grundsätzlich ist es wichtig, auch die erfolglos zugestellten Rückläufer festzuhalten. Geänderte Adressen und Ansprechpartner werden für die weitere Kommunikation aktualisiert.

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