Responsive Design – eine Webseite für alle Endgeräte

Eine Webseite für alle Endgeräte

Die Digitalisierung ist in vollem Gange und Kunden rufen Informationen jederzeit und überall mit unterschiedlichen Endgeräten ab. Das setzt die Absender der Inhalte unter Druck. Was bedeutet das zum Beispiel für Aufbau und Optik von Webseiten? Stichwort: Responsive Design…?

All In – alles auf responsive Design

Responsive Design spielt eine elementare Rolle in der Revolution der mobilen Kommunikationsgeräte. Ob Smartphone, Tablet oder Notebook, die Produktpalette ist riesig. Bereits 2014 surften über 54 % in Deutschland mobil. Und wir alle wissen, wie schnell diese Zahlen wachsen, so sind es 2016 schon 63% (statista.com).

Infografik: 54% der Deutschen surfen mobil | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Google bevorzugt offiziell seit dem Update vom 21.04.2015 responsive Seiten. Diese Eigenschaft entscheidet unter anderem darüber, wie gut eine Webseite im Ranking der mobilen Google-Suchergebnisse abschneidet.

Was bedeutet responsive Design?

„Form follows function“, also eine reagierende, sich an den Nutzer und das Endgerät anpassende, Webseite. Beispielsweise werden Elemente aus der Navigationsstruktur („Home“, „über uns“, o. ä.) zu einem Symbol zusammengefasst. Das spart Platz, trägt maßgeblich zur Übersichtlichkeit und nicht zuletzt zur Bedienfreundlichkeit einer Seite bei.

Mit verschiedensten gestalterischen und technischen Methoden passt sich die Darstellung der Bildschirmauflösung an. Der Kerninhalt (Content) der Seite bleibt gleich. Bilder oder Kontaktinformationen können jedoch variieren. Das war bisher nicht die Regel. Viele Webseiten und –Inhalte unterscheiden sich stark mit dem jeweiligen Endgerät. Das hat einen erhöhten Verwaltungsaufwand zur Folge. Extra angelegte Apps beispielsweise, müssen für die verschiedenen Betriebssysteme kompatibel ausgelegt werden. Responsive Webseiten grenzen sich somit von mobilen Webseiten und Apps ab.

Anmerkung: Bei mobile-Varianten wird ein von der Ursprungsseite verschiedener HTML-Code gesendet, bei responsiven der gleiche.

TIPP: Testen Sie, was Google zu Ihrer eigenen Seite sagt. 

Warum responsive Design?

Die Zahl der Nutzer von mobilen Endgeräten, sowie der Geräte an sich wächst stetig. Hinzu kommt, dass die Bildschirmauflösungen immer stärker variieren:

  • Smartphones:               320 px – 480 px
  • Tablets:                          768 px – 1024 px
  • Desktop-Computer:     > 1024 px

Google verdrängt seit dem Update 2015 Weiterleitungen auf mobile-fähige Webseiten und fordert zunehmend „mobile friendly“-Seiten.

Anmerkung: Bisher hatten viele Domains ein „m.“ für mobile, beispielsweise „m.xyz.com“. Eine responsive Webseite besitzt nur eine Domäne für alle Endgeräte. Testen Sie selbst auf Ihrem Smartphone, wie sich die Webseite der Spezialisten für lokalen Markenführung und Marketingportale anpasst.

Responsive ist dennoch nicht immer sinnvoll. In seltenen Fällen ist für Unternehmen mit sehr viel Content eine separate Webseite, mit anderem Layout und Content, durchaus zielführender. Eine solche Seite ist sonst schnell unübersichtlich und vor allem langsam.

Von Sonderfällen abgesehen, ist responsive Design ein wichtiger Schritt. Nicht nur Seitenbesitzer oder Nutzer mobiler Endgeräte sind mit dieser Entwicklung glücklich, auch für Google erleichtert das einiges. So müssen Webdesigner nur noch einen Quellcode entwickeln, Google nur noch einen Quellcode analysieren und Nutzer keine Gedanken mehr an die Wahl des Endgerätes verschwenden.

http://www.lokale-markenfuehrung.de/webseiten-schmackhaft-machen/

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